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EM 2008: Deutschland im Viertelfinale

Nur zu gerne hätte ich mich an dieser Stelle darüber gefreut, dass Deutschland im Spiel gegen Österreich zu altem Schwung gefunden und mit Lust und Laune nach vorne gespielt hat. Leider kam es anders: Deutschland rumpelte herum, spielte gruselig und zieht dank eines schlecht platzierten Keepers und der Ideenlosigkeit der Österreicher ins Viertelfinale ein.

Die Zeit K ist zu Ende und der deutsche Fußball kehrt zu seiner Normalität zurück. Bei den 11 Freunden sieht man das aber nicht unbedingt als etwas negatives:

Beim Fan stellt sich wieder das klassische Nationalmannschaftsgefühl ein: Man darf wieder ausgiebig über sie meckern und lästern, und jeder C-Liga-Kicker darf mit Ernst in der Stimme von sich behaupten, dass er gegen Österreich mehr Tore erzielt hätte als Mario Gomez. Was soll’s – die Nationalelf gewinnt trotzdem.

Und so feierten die Public Viewer kräftig und um Wahrnehmung ringend. Schon vor dem Spiel sah man überall Leute ihre Bierflaschen durch die Stadt tragen, die später zum Flaschenwurf auf die Polizei wiederverwendet wurden. Vielleicht werde ich langsam alt, aber dieser Automatismus (Fußball schauen = Biertrinken) erschließt sich mir immer weniger.

Ich frage mich allerdings auch, warum ich nicht so ein tolles T-shirt vom EM-Blogger bekommen habe :)

3 Kommentare

  1. Tja, das kann ich schon sagen. Das gabs z. B. für besondere eifrige Kandidaten des EM-Blogger Roundtables:

    http://www.em-blogger.at/index.php/2008/05/27/em-blogger-roundtable-10-fragen-zur-euro-2008/

  2. Schade, naja, nächstes mal :O

  3. Pingback: EM 2008: Aufstellung gegen Portugal » elfmeter.de