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Machtkampf zwischen Loge und Stehplatz?

Beim Herbstmeister Werder Bremen kommunizieren Fans und Verein im Moment gerne per Pressemitteilung.

Droht nun ein Fan-Boykott?

Die Geschehnisse im Überblick:

Beim Derby gegen den HSV konnten die Besucher der Loge minutenlang das Spielfeld nicht sehen, da die Fans mit ihrer Choreographie die Sicht versperrten.

Diese beschwerten sich bei Werder, da manche trotz Speis und Trank auch etwas vom Spiel sehen wollten.

Werder hat dann die Auslassung des Fensterbereiches verfügt, um allen Parteien gerecht zu werden.

Die aktiven Gruppen der Bremer Fanszene kündigten nun per Pressemitteilung an, beim Spiel gegen Nürnberg den Block 62 als Zeichen des Protests für 20 Minuten abzusperren und leer zu lassen.

Die Fans erklären weiterhin:

Bleibt es beim Verbot, wird es im Weser-Stadion nie wieder große Choreographien geben, wie zuletzt gegen den HSV.

Nun ist bereits die Antwortspressmitteilung von Werder Bremen draussen.

Die Geschäftsführung von Werder Bremen stellt fest:

Es handelt sich hier um eine kleine Einschränkung, um einen notwendigen Kompromiss. Die angedrohte Konsequenz steht in keinem Verhältnis dazu. Der Kreativität sind weiterhin keine Grenzen gesetzt.

In Hannover plant man übrigens für das Spiel gegen Bayern ein 45-Minütiges Schweigegelübde. Hat noch jemand was kreatives geplant?