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Neuer Tiefpunkt der Fußball-Fankultur

Ich finde es schon ein wenig erschreckend, dass mich die Leidenschaft zum Schreiben im Moment nur bei den dunklen Seiten des Fußballs packt – ich hoffe das ändert sich bald wieder.

Den neusten Tiefpunkt setzten die Berichte über Anhänger von Dynamo Dresden, die vermummt und mit Schreckschusswaffen bewaffnet, Spieler ihrer eigenen Mannschaft bedrohen und belästigen. Ich verstehe es nur zu gut, dass die Spieler sich überlegen, ob es überhaupt noch Sinn macht beim Verein zu bleiben. (Link zum Video)

Durch Misserfolge aufgebrachte Fans, die die Abfaht von Mannschaftsbussen verhindern kennt man ja schon. Auch vereinzeltes Bewerfen und Angreifen anderer Busse gab es bereits.

Nach den jüngster Ereignissen ist der Schritt zu südamerikanischen Verhältnissen nicht mehr weit. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Profi sein Leben wegen schlechter Leistung verliert oder ein Schiedsrichter für unpopuläre Entscheidungen hingerichtet wird.

Auf dem Platz bestimmen auch die Prügeleien, Schwalben und theatralischen Darbietungen das Geschehen.

“Mir ist schlecht”, schrieb ich bereits vor drei Wochen. So langsam kommt es hoch.

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